Die Sanierung des im Krieg zu einem guten Drittel zerstörten
Gebäudes wurde mit der Eröffnung als Georgi-Dimitroff-Museum am 18.
Juni 1952 vorläufig abgeschlossen. Bereits im Mai 1952 waren Räume
des Gebäudes als Museum der Bildenden Künste der Öffentlichkeit
übergeben worden. Im Laufe der Jahre nutzten ferner die Leipziger
Außenstelle des Landeshauptarchivs Sachsens, das Geographische
Institut und die Geographische Gesellschaft mit der Bibliothek des
Deutschen Instituts für Länderkunde sowie ein Synchronstudio der
DEFA das frühere Reichsgerichtsgebäude.
Seit dem 26. August 2002 ist das frühere Reichsgerichtsgebäude Sitz
des Bundesverwaltungsgerichts, des obersten Gerichtshofs des Bundes
auf dem Gebiet der allgemeinen Verwaltungsgerichtsbarkeit. Die
feierliche Einweihung fand am 12. September 2002 statt.