Bundesverwaltungsgericht

Pressemitteilung

Nr. 13/2016
 
25.02.2016

Richterin am Bundesverwaltungsgericht Dr. Ulrike Bumke verstorben

Am 20. Februar 2016 ist die Richterin am Bundesverwaltungsgericht

Dr. Ulrike Bumke

im Alter von 58 Jahren verstorben.

Frau Dr. Bumke studierte Rechtswissenschaften in Köln und München. Nach Ablegung der zweiten juristischen Staatsprüfung begann sie im Mai 1986 ihre berufliche Laufbahn in der bayerischen Verwaltung, zunächst bei der Regierung von Oberbayern, später im Bayerischen Staatsministerium des Inneren, dort insbesondere in der Obersten Baubehörde. Im Januar 1989 wechselte Frau Dr. Bumke für sechs Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin an die Ludwig-Maximilians-Universität München, die sie im Februar 1994 mit einer rundfunkrechtlichen Arbeit zum Doktor der Rechte promovierte. Anschließend trat sie als Richterin am Verwaltungsgericht in den Justizdienst des Landes Berlin ein. In dieser Zeit war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an das Bundesverfassungsgericht und an das Oberverwaltungsgericht Berlin abgeordnet. Im August 2004 wurde Frau Dr. Bumke zur Richterin am Oberverwaltungsgericht ernannt und an das Oberverwaltungsgericht Berlin versetzt.

Seit ihrer Ernennung zur Richterin am Bundesverwaltungsgericht im Juli 2007 gehörte Frau Dr. Bumke dem 4. Revisionssenat an. Dieser ist vor allem für das Bau- und Bodenrecht, das Recht der Raumordnung, das Recht des Ausbaues von Energieleitungen und das Recht der Anlegung und des Betriebes von Flugplätzen zuständig. Hier hat sie an den Verfahren zum Ausbau der Flughäfen Berlin Brandenburg und Frankfurt Main mitgewirkt.

Ihren wissenschaftlichen Interessen ist sie durch Mitarbeit an einem Kommentar zum Rundfunkrecht nachgegangen.

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