Sachbearbeiterin / Sachbearbeiter

Mit dem Gesetz zur Einführung der elektronischen Akte in der Justiz und zur weiteren Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs vom 5. Juli 2017 ist vorgegeben, dass sämtliche Verfahrensakten bis spätestens 1. Januar 2026 bei allen Gerichten verbindlich elektronisch geführt werden müssen.

Das Bundesverwaltungsgericht mit Sitz in Leipzig sucht für die Umsetzung des o.g. Gesetzes für seine Technische Verwaltung ab 1. März 2019 befristet für die Dauer von vier Jahren gemäß § 14 Abs. 1 Nr. 1 Teilzeit- und Befristungsgesetz

eine Sachbearbeiterin / einen Sachbearbeiter.

Aufgabenschwerpunkte sind u. a.:

  • die Mitwirkung in internen und externen Projekt- und Arbeitsgruppen zum elektronischen Rechtsverkehr (Erstellung von Projektkonzeptionen, Durchführung der Projektorganisation im Wege der Geschäftsführung inkl. Terminorganisation, Aufbereitung und Nachbereitung von Sitzungen, Projektplanung und Überwachung) sowie
  • die Projektsteuerung zur übergreifenden Betreuung des Anwenderkreises GO§A - Gerichtsorganisation offene Softwarearchitektur - (Erstellung von Projektkonzeptionen, Projektkoordination und -überwachung).

Wir erwarten:

  • Abschluss eines einschlägigen Bachelor- oder Diplomstudiengangs als Qualifikation für eine Tätigkeit im gehobenen (nicht)technischen Verwaltungsdienst,
  • fundierte Kenntnisse des Projektmanagements,
  • fundierte Kenntnisse über Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen bei IT-Maßnahmen,
  • sehr gute Kommunikationsfähigkeit,
  • ein hohes Maß an Selbständigkeit, Eigeninitiative, Organisationsgeschick, Überzeugungsfähigkeit und Verhandlungsgeschick.

Erwünscht sind:

  • Berufserfahrungen im öffentlichen Dienst,
  • Kenntnisse des Verwaltungsrechts sowie Grundkenntnisse des Haushaltsrecht,
  • Kenntnisse zur Informationstechnik und Informationssicherheit sowie zu nationalen und internationalen Standards der IT-Sicherheit.

Wir bieten einen vielseitigen und interessanten Arbeitsplatz bei einem obersten Gerichtshof des Bundes.

Die Einstellung als Tarifbeschäfigte/r erfolgt befristet für vier Jahre unter Eingruppierung in die Entgeltgruppe 11 TVöD. Zusätzlich wird derzeit eine oberstgerichtliche Zulage in Höhe von monatlich 181,54 € gewährt.

Für Tarifbeschäftigte, deren derzeitiges Arbeitsverhältnis unter den Geltungsbereich des TVöD fällt, besteht die Möglichkeit der Beschäftigung im Rahmen einer Abordnung.

Die Ausschreibung richtet sich auch an Beamtinnen/Beamte des gehobenen Dienstes bis Besoldungsgruppe A 11. Hier ist eine Dienstleistung im Rahmen einer Abordnung vorgesehen.

Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich. Gehen solche Bewerbungen ein, wird im Einzelfall geprüft, ob den Teilzeitwünschen im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten entsprochen werden kann.

Das Bundesverwaltungsgericht gewährleistet die berufliche Gleichstellung von Männern und Frauen nach dem Bundesgleichstellungsgesetz. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt; von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.

Die Ausschreibung richtet sich an Bewerber/innen aller Nationalitäten.

Sofern Sie einen ausländischen Hochschulabschluss erlangt haben, fügen Sie Ihren Bewerbungsunterlagen möglichst einen Nachweis über die Anerkennung des Abschlusses durch die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen der Kultusministerkonferenz bei. Weitere Informationen können der Internetseite https://kmk.org/zab entnommen werden.

Sollte Ihr Interesse geweckt sein, übersenden Sie bitte Ihre ausführlichen Bewerbungsunterlagen (Zeugnisse, Beurteilungen, Referenzen, Beschäftigungs- und Fortbildungsnachweise) bis zum 7. Dezember 2018 an:

Der Präsident des Bundesverwaltungsgerichts
Referat Personal, BVerwG 12/2018
Simsonplatz 1
04107 Leipzig

Eine Übersendung der Bewerbungsunterlagen per E-Mail an post@bverwg.bund.de ist möglich.

Für Rückfragen im Zusammenhang mit Ihrer Bewerbung steht Ihnen Frau Völkel (0341 2007 1505) zur Verfügung. Für Fachfragen wenden Sie sich bitte an Frau Köhler (0341 2007 1504).

Wird die Rücksendung der Bewerbungsunterlagen gewünscht, ist der Bewerbung ein ausreichend frankierter und adressierter Rückumschlag beizufügen.