Pressesprecherin / Pressesprecher (w/m/d)

Das Bundesverwaltungsgericht beabsichtigt, seine Medienarbeit auszubauen und aktiver zu gestalten. Insbesondere ist geplant, die Aufgabe und Funktion des Bundesverwaltungsgerichts sowie die Inhalte und Hintergründe seiner Rechtsprechung stärker zu erklären und den Medien sowie der allgemeinen Öffentlichkeit passgerechte Informationsformate anzubieten. Ziel ist, das Verständnis für die Rolle des obersten deutschen Verwaltungsgerichts zu verbessern und seine Sichtbarkeit zu erhöhen.

Das Bundesverwaltungsgericht mit Sitz in Leipzig sucht hierfür für seine Präsidialabteilung

ab 1. Juni 2019 befristet für 2 Jahre

eine Pressesprecherin / einen Pressesprecher (w/m/d).

Aufgabenschwerpunkte sind u. a.:

  • Vermittlung der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts gegenüber den Medien,
  • Pflege und Weiterentwicklung von Kontakten zu Medienvertretern/-innen,
  • Konzeption und Umsetzung von Vorhaben der Medienarbeit,
  • Beratung der Hausleitung zu Fragen der Medienarbeit,
  • Erstellen von Medientexten und Beantwortung von Medienanfragen,
  • Vertretung des Gerichts beim Aufbau des „Forum Recht“ in Leipzig,
  • Angelegenheiten nach dem Informationsfreiheitsgesetz und dem Informationsweiterverwendungsgesetz.

Wir erwarten:

  • ein jeweils mit mindestens der Note „befriedigend“ abgeschlossenen Erstes und Zweites Juristisches Staatsexamen und eine abgeschlossene und nachgewiesene Weiterbildung in den Bereichen Kommunikations-, Medienwissenschaften oder Journalismus oder
  • ein mit mindestens der Note „gut“ abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium in Kommunikations- oder Medienwissenschaften oder einer vergleichbaren Fachrichtung (Master oder Diplom) und ein mit mindestens mit der Note „befriedigend“ abgeschlossenes Studium der Rechtswissenschaften (Erstes Juristisches Staatsexamen),
  • Berufserfahrung im Bereich Journalismus oder in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
  • ein exzellentes mündliches und schriftliches Ausdrucksvermögen
  • ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft, Selbstorganisation, Flexibilität, Eigeninitiative, Teamfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit.

Erwünscht sind:

  • nachgewiesene Erfolge in der Entwicklung und Umsetzung von Kommunikationskonzepten,
  • sicherer Umgang mit sozialen Medien,
  • Kenntnisse in vereinfachten Auszeichnungssprachen für Website-Inhalte und deren Metadaten (z.B. Markdown und YAML).

Wir bieten einen vielseitigen und interessanten Arbeitsplatz bei einem obersten Gerichtshof des Bundes.

Die Ausschreibung richtet sich an Beamtinnen/Beamte des höheren Dienstes bis Besoldungsgruppe A 14 sowie an Tarifbeschäftigte bis Entgeltgruppe 14, deren derzeitiges Arbeitsverhältnis unter den Geltungsbereich des TVöD fällt. Hier ist eine Dienstleistung im Rahmen einer

2-jährigen Abordnung vorgesehen. Die befristete Einstellung von Bewerber/innen, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen, erfolgt gemäß § 14 Abs. 2 Teilzeit- und Befristungsgesetz für zwei Jahre unter Eingruppierung in Entgeltgruppe 14.

Zusätzlich wird derzeit eine oberstgerichtliche Zulage in Höhe von monatlich 181,54 € gewährt.

Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich. Gehen solche Bewerbungen ein, wird im Einzelfall geprüft, ob den Teilzeitwünschen im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten entsprochen werden kann.

Das Bundesverwaltungsgericht gewährleistet die berufliche Gleichstellung von Männern und Frauen nach dem Bundesgleichstellungsgesetz. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt; von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.

Die Ausschreibung richtet sich an Bewerber/innen aller Nationalitäten.

Sofern Sie einen ausländischen Hochschulabschluss erlangt haben, fügen Sie Ihren Bewerbungsunterlagen möglichst einen Nachweis über die Anerkennung des Abschlusses durch die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen der Kultusministerkonferenz bei. Weitere Informationen können der Internetseite https://kmk.org/zab entnommen werden.

Sollte Ihr Interesse geweckt sein, übersenden Sie bitte Ihre ausführlichen Bewerbungsunterlagen (Zeugnisse, Beurteilungen, Referenzen, Beschäftigungs- und Fortbildungsnachweise) bis zum 5. April 2019 an:

Der Präsident des Bundesverwaltungsgerichts
Referat Personal, BVerwG 01/2019
Simsonplatz 1
04107 Leipzig

Eine Übersendung der Bewerbungsunterlagen per E-Mail an post@bverwg.bund.de ist möglich.

Für Rückfragen im Zusammenhang mit Ihrer Bewerbung steht Ihnen Frau Völkel (0341 2007 1505) zur Verfügung. Für Fachfragen wenden Sie sich bitte an Frau Ordnung (0341 2007 1410).

Wird die Rücksendung der Bewerbungsunterlagen gewünscht, ist der Bewerbung ein ausreichend frankierter und adressierter Rückumschlag beizufügen.