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Suchergebnisse für „BVerwG 1 C 9.18“

Verfahrensinformationen zu BVerwG 1 C 9.18

Der Kläger, ein nigerianischer Staatsangehöriger, heiratete 2008 in Griechenland eine bulgarische Staatsangehörige. Die Eheleute reisten Ende 2012 zum Zwecke der Erwerbstätigkeit in das Bundesgebiet ein. 2014 trennten sie sich, und die Ehefrau des Klägers kehrte allein nach Bulgarien zurück. Seit August 2015 lebt sie - vom Kläger weiterhin getrennt - wieder in Deutschland. 2016 wurde die Ehe geschieden.

Nach dem Wegzug der Ehefrau stellte die Ausländerbehörde fest, dass der Kläger sein Freizügigkeitsrecht verloren hat. Die hiergegen erhobene Klage hatte in den Vorinstanzen keinen Erfolg. Das Berufungsgericht ist davon ausgegangen, dass das akzessorische Aufenthaltsrecht des Klägers mit dem Wegzug seiner Ehefrau erloschen ist, weil seinerzeit noch kein Scheidungsverfahren eingeleitet war, und mit ihrer Wiedereinreise mangels Wiederaufnahme einer ehelichen Lebensgemeinschaft nicht wieder aufgelebt ist. Es hat aber die Revision zugelassen zur Klärung der Frage, ob das von einem Unionsbürger abgeleitete Freizügigkeitsrecht eines von diesem getrennt lebenden drittstaatsangehörigen Ehegatten wieder auflebt, wenn der Unionsbürger den Aufnahmemitgliedstaat, in dem der Ehegatte verbleibt, zunächst verlässt, dann jedoch erneut einreist, ohne dass die eheliche Lebensgemeinschaft wieder aufgenommen wird.

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