Suche im Bereich „Verhandlungs- und Verkündungstermine“


Suchergebnisse für „BVerwG 2 A 6.18“

Verfahrensinformationen zu BVerwG 2 A 6.18

Gegenstand des erstinstanzlichen Verfahrens ist die Frage, ob der vom Kläger geltend gemachte weitere Körperschaden als Folgen eines vom Dienstherrn anerkannten Dienstunfalls zu berücksichtigen ist.

Der Kläger ist Beamter der Bundesrepublik Deutschland und stürzte während einer Dienstreise. Der Dienstherr erkannte das Ereignis als Dienstunfall an und erstattete dem Kläger auch die beim Sturz beschädigte Kleidung. Unter Vorlage eines Attests des Arztes machte der Kläger geltend, der Unfall habe bei ihm auch zu einer Läsion der SSP-Sehne in der rechten Schulter geführt. Zwar könnten Rotatorenmanschettenläsionen auch als Folge chronischer degenerativer Veränderungen auftreten; er sei aber vor dem Dienstunfall bezüglich der rechten Schulter beschwerdefrei gewesen. Eine heftige Schulterprellung sei auch geeignet, eine derartige Verletzung hervorzurufen. Der Dienstherr lehnt es bisher ab, die Läsion der SSP-Sehne als Folge des Ereignisses anzuerkennen. Aufgrund der degenerativen Vorschädigung im rechten Schultergelenk sei das Unfallereignis nicht als wesentlich mitwirkende Ursache für den vom Kläger reklamierten Körperschaden anzusehen.

Die Suche hat keinen Treffer ergeben.