Suche im Bereich „Verhandlungs- und Verkündungstermine“


Suchergebnisse für „BVerwG 2 A 6.21“

Verfahrensinformationen zu BVerwG 2 A 6.21

Gegenstand des erstinstanzlichen Verfahrens ist die Klage einer beim BND beschäftigten Beamtin (Regierungsamtsrätin) auf Versetzung vom BND an das Bundespolizeipräsidium Potsdam. Die Klägerin ist mit einem beim Bundesamt für Verfassungsschutz tätigen Beamten verheiratet und hat zwei Kinder.

Anfang März 2020 bewarb sich die Klägerin beim Bundespolizeipräsidium auf einen von A11 bis A13g BBesO bewerteten Dienstposten im Bereich Haushalt, Liegenschafts- und Gebäudemanagement und erhielt den Zuschlag. Ihren Antrag auf Abordnung an das Bundespolizeipräsidium mit dem Ziel der Versetzung begründete die Klägerin u.a. damit, dass beim Bundespolizeipräsidium die Vereinbarkeit von Familie und Beruf besser gewährleistet, für sie wegen der flexiblen Arbeitszeiten die angesichts der Arbeitszeiten ihres Mannes hauptsächlich ihr obliegende Betreuung der beiden Kinder einfacher und der tägliche Arbeitsweg wesentlich kürzer sei, die Beförderungsmöglichkeiten beim Bundespolizeipräsidium besser seien und sie zudem ihren sportlich aktiven Sohn besser im Ausland betreuen könnte.

Der Antrag und der Widerspruch der Klägerin sind erfolglos geblieben. Zur Begründung der Ablehnung hat der BND ausgeführt, das der Behörde öffnete Ermessen sei nicht auf Null reduziert. Bei der Ermessensentscheidung gingen die dienstlichen Interessen den privaten Interessen der Klägerin vor. An ihrer Weiterbeschäftigung beim BND bestehe auch wegen ihrer im Dienst erworbenen Sprachkenntnisse und ihrer Sachkunde ein besonderes Interesse.

Die Suche hat keinen Treffer ergeben.