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Verfahrensinformationen zu BVerwG 4 C 6.17

Die Klägerin, ein Einzelhandelsunternehmen, klagt auf Erteilung eines Bauvorbescheids zur bauplanungsrechtlichen Zulässigkeit des Einbaus eines Getränkemarktes mit 790 qm Verkaufsfläche in das Erdgeschoss eines Parkhauses. Das Baugrundstück liegt im Geltungsbereich eines Bebauungs­plans der beklagten Landeshauptstadt Stuttgart, der ein Gewerbegebiet ausweist. Nach den Festsetzungen des Plans sind nur Anlagen zulässig, die das an das Plangebiet angrenzende Wohnen nicht wesentlich stören; Einzelhandelsbetriebe können nur ausnahmsweise zugelassen werden. Die Bauherrin des Parkhauses hatte den - seinerzeitigen noch nicht in Kraft gesetzten - Bebauungsplan nach § 33 BauGB für sich und ihre Rechtsnachfolger anerkannt.

Die Beklagte lehnte die Erteilung einer Ausnahme für den Getränkemarkt ab, der Widerspruch blieb ohne Erfolg. Der Verwaltungsgerichtshof in Mannheim (VGH) hat die Berufung der Klägerin gegen das klageabweisende erstinstanzliche Urteil zurückgewiesen: Zwar sei der Bebauungsplan voraussichtlich unwirksam; die Klägerin könne sich jedoch wegen der nach § 33 BauGB abgegebenen Erklärung nicht auf die Unwirksamkeit berufen. Die Erteilung einer Ausnahme nach § 31 Abs. 1 BauGB sei unter Verweis auf das Zentrenkonzept der Beklagten fehlerfrei abgelehnt worden.

Mit ihrer vom VGH zugelassenen Revision wendet sich die Klägerin gegen die zu § 33 und § 31 Abs. 1 BauGB vertretenen Rechtsauffassungen.

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