Suche im Bereich „Verhandlungs- und Verkündungstermine“


Suchergebnisse für „BVerwG 8 C 1.19“

Verfahrensinformationen zu BVerwG 8 C 1.19

Der Kläger begehrt seine Rehabilitierung nach dem Verwaltungsrechtlichen Rehabilitierungsgesetz und nach dem Beruflichen Rehabilitierungsgesetz. Seine Anträge begründete er u.a. damit, dass ihm im Dezember 1988 gemeinsam mit seinem Bruder die Flucht aus der DDR nach Berlin (West) gelungen sei. Die Umstände der Flucht, die zwölf Stunden gedauert habe, seien dramatisch gewesen. Diese Erfahrung habe ihn traumatisiert und zu einer psychischen Erkrankung geführt. Der Beklagte lehnte die Anträge ab.

Die hiergegen erhobene Klage hat das Verwaltungsgericht abgewiesen. Ein Anspruch auf berufliche Rehabilitierung bestehe nicht, weil keine beruflichen Nachteile ersichtlich seien. Ebenso wenig bestehe ein Anspruch auf verwaltungsrechtliche Rehabilitierung. Soweit sich der Kläger auf die hochdramatischen Umstände seiner Flucht berufe, sei nicht ersichtlich, dass es sich bei den Grenzsicherungsmaßnahmen der DDR um eine konkret-individuell gegen den Kläger gerichtete Maßnahme gehandelt habe; vielmehr dürften die Grenzsicherungsmaßnahmen der DDR abstrakt-generell gegen die Gesamtheit der DDR-Bevölkerung gerichtet gewesen sein.

Mit der vom Bundesverwaltungsgericht zugelassenen Revision verfolgt der Kläger sein Begehren weiter.

Die Suche hat keinen Treffer ergeben.