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Suchergebnisse für „BVerwG%201%20C%2017.19“

Verfahrensinformationen zu BVerwG 1 C 17.19

Die Klägerin, eine inzwischen 84 Jahre alte erblindete kasachische Staatsangehörige begehrt die Erteilung eines Visums zum Familiennachzug zu ihrer in Deutschland lebenden und inzwischen eingebürgerten Tochter. Die Klage hatte in den Vorinstanzen Erfolg. Das Oberverwaltungsgericht hat eine außergewöhnliche Härte i.S.d. § 36 Abs. 2 AufenthG bejaht, weil aufgrund eines weitgehenden krankheitsbedingten Autonomieverlusts eine Hilfe und Unterstützung der Klägerin durch ihre hier lebende Tochter geboten sei. Der Lebensunterhalt sei einschließlich ausreichenden Krankenversicherungsschutzes gesichert; insbesondere habe die Klägerin nach Einreise aufgrund gesetzlichen Kontrahierungszwangs einen Anspruch auf Abschluss einer privaten Krankenversicherung im Basistarif. Hiergegen wendet sich die Beklagte.

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