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Suchergebnisse für „BVerwG%201%20C%2031.21“

Verfahrensinformationen zu BVerwG 1 C 56.20 u. a.

Familiennachzug zum subsidiär Schutzberechtigten

Die drittstaatsangehörigen Kläger begehren vom Ausland aus die Erteilung von Visa zur Zusammenführung mit ihren in Deutschland als subsidiär Schutzberechtigte anerkannten Familienangehörigen.

Ihre zwischen 2016 und 2019 gestellten Anträge wurden von den deutschen Auslandsvertretungen wegen der fehlenden Zustimmung der Ausländerbehörden abgelehnt. Klagen und Berufungen hatten keinen Erfolg. Die Kläger hätten keinen Anspruch auf Familiennachzug nach § 36a AufenthG, weil das nachziehende Kind (BVerwG 1 C 8.21, Kindernachzug) bzw. die als schutzberechtigt anerkannten Kinder (BVerwG 1 C 56.20, BVerwG 1 C 59.20 und BVerwG 1 C 31.21, Elternnachzug) zum maßgeblichen Zeitpunkt der gerichtlichen Entscheidung nicht mehr minderjährig gewesen seien. Die für den maßgeblichen Zeitpunkt der Minderjährigkeit beim Familiennachzug zum anerkannten Flüchtling entwickelten Grundsätze seien nicht übertragbar und es lägen weder außergewöhnliche Härten (§ 36 Abs. 2 AufenthG) noch humanitäre Aufnahmegründe (§ 22 AufenthG) vor.

Mit ihren (Sprung-)Revisionen verfolgen die Kläger ihr Begehren auf Visumserteilung weiter.

Möglicherweise ist die gesuchte Entscheidung noch nicht veröffentlicht.