Suche im Bereich „Verhandlungstermine“


Suchergebnisse für „BVerwG 10 C 10.17“

Verfahrensinformationen zu BVerwG 10 C 5.17 u. a.

Die Klägerin wendet sich gegen die teilweise Rückforderung von Zuwendungen. Sie betrieb eine Pension und ein Hotel, die durch das Elbehochwasser geschädigt wurden. Auf ihren Antrag hin bewilligte die Beklagte mehrere nicht rückzahlbare Zuwendungen zur Beseitigung von Hochwasserschäden an den von der Klägerin betriebenen Beherbergungs- und Gaststättenanlagen. Die bewilligten Zuwendungsbeträge wurden jeweils vollständig ausgezahlt.

Nachdem die Klägerin Verwendungsnachweise vorgelegt hatte, stellte die Beklagte mit den angefochtenen Bescheiden jeweils fest, dass sich die Zuwendung wegen des Eintritts einer auflösenden Bedingung i.S.v. Nr. 2.1 ANBest-P infolge geringerer förderfähiger Gesamtausgaben und höherer Deckungsmittel verringert habe, und forderte die zu viel ausgezahlten Fördermittel zurück. Der Widerspruch der Klägerin wurde jeweils mit der Maßgabe zurückgewiesen, dass der teilweise Wegfall der Zuwendung auch Folge eines Teilwiderrufs des Zuwendungsbescheides sei.

Das Verwaltungsgericht hat die dagegen erhobenen Klagen abgewiesen. Auf die Berufungen der Klägerin hat das Oberverwaltungsgericht die Rückforderungsbescheide jeweils aufgehoben. In den Verfahren BVerwG 10 C 6.17 und 7.17 ist das Berufungsgericht davon ausgegangen, dass die Zuwendung der Klägerin als Festbetragsfinanzierung bewilligt worden sei. Deshalb habe der Zuwendungsbescheid seine Wirkung nicht infolge Eintritts einer auflösenden Bedingung verlieren können. Weiterhin hat es in allen drei Verfahren ausgeführt, die Beklagte habe die Zuwendungsbescheide schon nicht wirksam widerrufen. Der Teilwiderruf sei erstmals in den Widerspruchsbescheiden ausgesprochen worden; bei deren Erlass sei die für den Widerruf gesetzlich vorgesehene Jahresfrist bereits abgelaufen gewesen. Jedenfalls sei der Erstattungsanspruch verjährt. Bei Erlass der Feststellungsbescheide bzw. der Widerspruchsbescheide sei die dreijährige Verjährungsfrist für den Erstattungsanspruch bereits abgelaufen gewesen.

Das Bundesverwaltungsgericht hat in allen drei Verfahren die Revision zugelassen, mit der die Klägerin ihr Begehren jeweils weiter verfolgt.

Die Suche hat keinen Treffer ergeben.

Suchen Sie stattdessen mit dem Suchbegriff in: