Das Bundesverwaltungsgericht mit Sitz in Leipzig sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt für seine Präsidialabteilung

eine Übersetzerin / einen Übersetzer
(m/w/d).

Der Arbeitsplatz ist befristet bis 13. September 2026 als Mutterschutzvertretung mit der Option einer Verlängerung für die Dauer der Elternzeit (voraussichtlich Ende Juli 2027).

Aufgabenschwerpunkte sind:

  • Übersetzen und überprüfen zumeist juristischer Texte (vor allem Entscheidungen und Pressemitteilungen zu Entscheidungen des Gerichts) aus dem Deutschen ins Englische, nachrangig aus dem Deutschen ins Französische
  • Terminologiearbeit, Pflege und Erweiterung der Terminologiedatenbank, Fachadministration von CAT-Tools
  • Unterstützung bei Grundsatzangelegenheiten des Veranstaltungsmanagements und Veranstaltungsdienst

Wir erwarten:

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Universitätsdiplom oder akkreditierter Masterstudiengang) in den Fachrichtungen Übersetzen, Internationale Fachkommunikation, Translationswissenschaft oder Dolmetschen für die Sprachen Englisch und Französisch
  • Englisch-, Französisch- und Deutschkenntnisse auf muttersprachlichem Niveau bzw. auf Sprachniveau C 2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen
  • mehrjährige Berufserfahrung im Übersetzen und/oder Überprüfen
  • Kompetenz in der englischen Fachsprache bzw. Fachterminologie Recht, belegt durch Aus- oder Fortbildungsnachweise oder den Nachweis einschlägiger Berufserfahrung
  • ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft, Selbstorganisation, Flexibilität, Eigeninitiative, Teamfähigkeit sowie Kommunikationsfähigkeit

Erwünscht sind:

  • Berufserfahrungen im Übersetzen und/oder Überprüfen von Texten zum deutschen Verwaltungs- und Verfassungsrecht
  • Kompetenz in der Fachadministration von CAT-Tools (insbesondere SDL Studio und SDL MultiTerm)
  • Erfahrung in der Terminologiearbeit

Wir bieten einen vielseitigen, krisensicheren und interessanten Arbeitsplatz bei einem obersten Gerichtshof des Bundes. Für eine ausgewogene Work-Life-Balance bieten wir 30 Tage Urlaub, Überstundenausgleich, 24. und 31. Dezember arbeitsfrei, flexible Arbeitszeitgestaltung, die Möglichkeit von Teilzeitbeschäftigung, Betriebliche Gesundheitsförderung, Jobticket und die Möglichkeit von Telearbeit und mobilem Arbeiten.

Die Einstellung als Tarifbeschäftigte bzw. Tarifbeschäftigter erfolgt befristet unter Eingruppierung in die Entgeltgruppe 14 TVöD.

Zeiten einer vorherigen beruflichen Tätigkeit können für die Stufenzuordnung berücksichtigt werden, wenn diese Tätigkeit für die vorgesehene Tätigkeit förderlich ist. Zudem kann bei Vorliegen spezieller Qualifikationen oder einschlägiger Berufserfahrung die Möglichkeit der Gewährung von zusätzlichen variablen Gehaltsbestandteilen bestehen.

Für Tarifbeschäftigte, deren derzeitiges Arbeitsverhältnis unter den Geltungsbereich des TVöD fällt, besteht die Möglichkeit der Beschäftigung im Rahmen einer Abordnung.

Die Ausschreibung richtet sich auch an Beamtinnen und Beamte des höheren Dienstes der Besoldungsgruppen A 13 bis A 14. Hier ist eine Dienstleistung im Rahmen einer Abordnung vorgesehen.

Zusätzlich wird derzeit eine oberstgerichtliche Zulage in Höhe von monatlich 330 € (für Entgeltgruppe 14 bzw. BesGr. A 14) bzw. 275 € (für BesGr. A 13) gezahlt.

Bewerbungen mit dem Wunsch nach Teilzeitarbeit werden entsprechend den personellen und organisatorischen Möglichkeiten berücksichtigt. Das Bundesverwaltungsgericht unterstützt Beschäftigte mit Kindern und pflegebedürftigen Angehörigen dabei, Berufstätigkeit und Familie besser vereinbaren zu können.

Das Bundesverwaltungsgericht gewährleistet die berufliche Gleichstellung von Männern und Frauen nach dem Bundesgleichstellungsgesetz. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt; von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.

Die Ausschreibung richtet sich an Bewerberinnen und Bewerber aller Nationalitäten. Sofern Sie einen ausländischen Hochschulabschluss erlangt haben, fügen Sie Ihren Bewerbungsunterlagen einen Nachweis über die Anerkennung des Abschlusses durch die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen der Kultusministerkonferenz (ZAB) bei. Weitere Informationen können der Internetseite www.kmk.org entnommen werden.

Sollte Ihr Interesse geweckt sein, übersenden Sie bitte Ihre ausführlichen Bewerbungsunterlagen (Zeugnisse, Beurteilungen, Referenzen, Beschäftigungs- und Fortbildungsnachweise) bis zum 6. März 2026 an:

Herrn Präsidenten
des Bundesverwaltungsgerichts
Referat Personal, BVerwG 01/2026
Simsonplatz 1
04107 Leipzig

Eine Übersendung der Bewerbungsunterlagen per E-Mail an [email protected] ist möglich.

Für Fragen im Zusammenhang mit Ihrer Bewerbung wenden Sie sich bitte an Frau Spengler (0341 2007 1520). Für Fragen zu dem Arbeitsplatz steht Ihnen Frau Pettau (0341 2007 1410) als Ansprechperson zur Verfügung.

Wird die Rücksendung der Bewerbungsunterlagen gewünscht, ist der Bewerbung ein ausreichend frankierter und adressierter Rückumschlag beizufügen.